So bewerteten Leser*Innen die einzelnen Titel

Andrea leidet unter dem Mobbing ihrer Mitschüler, gerade Martina macht ihr das Leben zu Hölle..Martina die alles hat, die alles bekommt und somit ein "Star" in der Klasse ist.
Unerwartete Hilfe erhält Andrea von Holger, ein schmächtiger Junge der auch gerne gemobbt oder komplett übersehen wird, aber gemeinsam sind sie stark und halten zusammen wie Pech und Schwefel.
Die Freundschaft verändert sich als Martina sich mit Andrea anfreundet, Holger kann Andrea ihr Verhalten in keinster Weise verstehen und benimmt sich immer eigenartiger...dann verschwindet Marina plötzlich und beide werden von Hauptkommissar Schlicht befragt...
Jahre später kehrt Andrea wieder zurück in ihre Heimat, die Freundschaft mit Holger hat sich etwas aus den Augen verloren. Während Andrea sich einer neuen Liebe zuwendet versucht Hauptkommissar Schlicht immer noch die Morde an Prostituierten aufzuklären...seit 16 Jahren versucht er den Täter zu schnappen doch es erscheint unmöglich.... dann kommt der Täter nicht nur Schlicht sondern auch Andrea gefährlich nahe und Vergangenheit sowie Gegenwart treffen aufeinander....
Und wieder ein gekonnter und sehr spannender Thriller des Autors!
Der Schreibstil ist flüssig, leicht zu verstehen und zieht einen sofort in seinen Bann.
Beginnend ist die Vergangenheit, als Andrea in der Schule gemobbt wird und die Freundschaft zu Holger beginnt.
Dies ist in keinster Weise langweilig oder übertrieben dargestellt sondern sehr spannend zu lesen da gerade Holger ein sehr verschlossener Mensch mit wohl dunklen Geheimnissen ist was diesen Teil der Geschichte schon sehr spannend wirken lässt.
Auch in der Gegenwart, als Andrea erwachsen ist, geht es spannend und interessant weiter und zum Ende hin finden beide Formen zu einem spannenden Finale zusammen. Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und glaubwürdig, gerade Andrea und Holger werden hier sehr schön hervorgehoben, sie sind in ihrem Alltag so "normal" wie du und ich was sie allesamt sehr sympathisch und authentisch erscheinen lässt. Wer der Täter sein könnte bleibt lange im Dunkeln, aber der Autor versteht es gekonnt den Leser auf einige, wohl falsche Fährten zu locken und hält sich mit dem Täter und seinen Beweggründen sehr bedeckt.
Die Auflösung des Falls sowie die ein oder andere nicht ganz erklärte Wahrheit machen diesen Thriller, für mich, zu einem sehr besonderen Leseerlebnis und dafür spreche ich sehr gerne eine Leseempfehlung aus.



Wie würde man sich fühlen, wenn man unschuldig ins Gefängnis gesteckt wird und Jahre dort ausharren muss, bis einer kommt, der an dich glaubt? Dein Leben wurde zerstört, du willst es zurück und denjenigen finden, der für alles verantwortlich ist. Der Wunsch nach Rache ist groß, kannst du sie zügeln? H.C. Scherf nimmt einen mit auf eine Achterbahn der Gefühle, stellt gnadenlos den Alltag im Gefängnis dar, manipuliert die Gedankengänge des Lesers, schockt einen durch unvorhersehbare Geschehnisse und hält für einen ein Ende bereit, dass man sich so nicht erhofft hat. Die Geschichte ist wie ein Sog, sie fesselt dich und lässt dich nicht mehr los. Was will man mehr?

Nachdem mich H.C. Scherf mit seiner Spelzer/Hollmann Reihe überaus begeistert hat, war ich unheimlich gespannt auf sein neuestes Werk, dass er mit einem tollen Zitat eröffnet. Ja, Menschen sind beeinflussbar und sehen und hören nur das vermeintlich Offensichtliche, hinterfragen manchmal Dinge nicht tief genug und können vorschnelle Urteile fällen. Diese Auswirkungen bekam Dirk Rasper zu spüren, als er durch eine schlampige Ermittlungsarbeit für mehrere bestialische Frauenmorde verurteilt wurde. Doch er hatte keine Chance das Gegenteil zu beweisen, bis zu dem Tag, als der gewissenhafte Hauptkommissar Holger Klare durch ein Ereignis auf ihn aufmerksam wurde. Überaus spannend hat H.C. Scherf um dieses Thema eine unglaublich fesselnde Geschichte gebaut. Die Szenen im Gefängnis bringt er gefühlt realitätsnah rüber und schafft dadurch eine sehr bedrückende Atmosphäre. Das dieser Aufenthalt Dirks Lebensansichten und Verhaltensweisen beeinflusst hat bekommt man spätestens bei seiner Freilassung und dem weiteren Geschehen zu spüren. Eine ahnungsvolle Spannung liegt in der Luft und man schwankt bei ihm zwischen Mitleid, Angst und Misstrauen. Ganz viele Fragen werden aufgeworfen, auf deren Antwort man hin fiebert. Wie wird er mit seiner Familie umgehen, die sich von ihm abgewandt hat? Will er seine Frau Beate zurückerobern und sein Kind kennenlernen? Schafft er die Resozialisierung und den ungewohnten Alltag in seinem neuen Leben? Kann oder will er die Polizei bei der Suche nach dem wahren Mörder unterstützen? Die Geschichte nimmt dramatische Formen an, als der Täter wieder zuschlägt und alles aus dem Ruder zu laufen scheint. Eine absolute Hochspannung wird erzeugt.

Mein Fazit:
H.C. Scherf hat mir mit „Die Macht der Rache“ wieder allerbeste Thrillerunterhaltung geboten. Vollgepackt mit Spannung, emotionsgeladenen Momenten und unvorhersehbaren Wendungen konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Hochverdient vergebe ich eine 5 Sternebewertung!


Hier beginnt die Trillerreihe Spelzer-Hollmann

Ein Ort des Grauens erwartet Sven Spelzer und seine Kollegin Karin Hollmann, als sie zu einem Tatort in den Schellenberger Wald gerufen werden und dort eine übel zugerichtete Leiche finden. Alles deutet darauf hin, dass der Mörder noch eine weitere Person in seiner Gewalt haben muss. Eile ist geboten. Als kurze Zeit später eine leblos scheinende junge Frau im Straßengraben gefunden wird sind sich beide sicher, dass sie es hier mit einem ganz perfiden Serienkiller zu tun haben. Eine erste heiße Spur gibt Rätsel auf, da der Psychopath mit ihnen zu spielen scheint. Seine Opfer nennt er seine Kunstwerke und sein nächstes hat er auch schon im Visier. Spelzer und Hollmann geraten in einen nervenaufreibenden Strudel voller Gefahren und in eine fast aussichtslose Situation.
Der Start ins Buch, ein Schocker! Nervenaufreibend, spannend und sehr bildhaft fängt einen H.C. Scherf mit einem überaus brutalen und furchtbaren Ereignis am Anfang des Buches ein und sofort ahnt man, was einen hier für ein Thrill in der Geschichte erwartet. Mit seinem fesselnden Schreibstil, der immer mal wieder mit einem Spritzer Ironie und Wortwitz versetzt ist, lässt er einen nur so durch das Buch suchten. Die Spannung und das Grauen steigen kontinuierlich. Früh ahnt man schon, wer hinter dem Serienkiller steckt und man fiebert die ganze Zeit darauf hin, dass das Ermittlerteam ihn endlich zu fassen bekommt, nachdem er weitere überaus bestialische Morde begeht. Eitel und sehr von sich eingenommen nimmt er Kontakt mit der Presse auf, die ihm auch wirklich aus Sensationsgier eine Plattform zur Darstellung seiner Kunst bietet. Was für ein Szenario!
Sven Spelzer und Karin Hollmann haben es gegen so einen irren Gegenspieler nicht leicht.
Mit ihnen hat der Autor ein tolles und interessantes Ermittlerteam aufgebaut. Sven ist ein eigenwilliger und unkonventioneller Kriminalbeamter, der vom Alkohol und leichten Mädchen nicht abgeneigt ist. Doch seine Arbeit ist effektiv, dank seinem tollen Bauchgefühl und Gespür für Gefahren und Situationen. Mit der Rechtsmedizinerin Karin Hollman hat er eine attraktive Kollegin an der Seite, die ihn im Laufe der Geschichte nicht nur beruflich reizt. Das weiß auch der Killer und es wäre ihnen beinahe zum Verhängnis geworden.

Mein Fazit:
H. C. Scherf konnte mich mit seinem sehr gelungenen und überaus nervenaufreibenden Thriller voll überzeugen. Ich habe das Buch an einem Tag durchgesuchtet und kann es jedem Thrillerfan nur als unbedingte Leseempfehlung ans Herz legen. Nach einem unheilversprechenden Satz am Ende der Geschichte fiebere ich schon der Fortsetzung entgegen.


Mit dem Buch " Der Serbe " hat uns H.C. Scherf eine wirklich gelungene Fortsetzung seines ersten Thrillers beschert. Das Cover macht schon neugierig auf das Buch und im Verlaufe des Buches merkt man auch das es sehr gut passt.
Wir ermitteln wieder mit Spelzer in einem Fall, der ihn und alle anderen an die Grenzen bringt. Als auch noch Pehling den Justizbeamten entkommt ist das Chaos perfekt. Eine tolle Jagd beginnt mit einem unerwarteten Ende.
Sven Spelzer ist jetzt Hauptkommissar und noch immer in psychologischer Behandlung nach dem ersten Fall. Er ist jetzt mit der Pathologin Karin Hollmann zusammen, was ihm sehr gut tut. Seine Schlussfolgerungen sind immer sehr schlüssig und ergeben auch Sinn. Leider ist er sehr auf Pehling fixiert, so das er ein wenig abgelenkt wirkt. Trotzdem mag ich ihn. Pehling ist wie im ersten Teil ein brutaler Mörder, der seine Morde aber am liebsten inszeniert. Sie sind immer sehr brutal und auch sehr blutig. Er hat aber auch einen Narren an Karin Hollmann gefressen und man könnte denken das er sie beschützt. Zwar mordet er aber irgendwie macht er auch eine Wendung durch. Kladicz "Der Serbe" ist ein Ganove wie man ihn sich vorstellt. Hat alles im Griff überall seine Leute und anscheinend den einen oder anderen auch auf seiner Gehaltsliste. Zwar versucht er sich immer rauszureden, aber das klappt nicht immer. Auch bei ihm sieht man das Geld und macht nicht alles sind. 
Alle anderen Charaktere sind in dem Buch sehr gut gewählt und passen absolut in die Geschichte ein. Ich hatte nie das Gefühl das eine Person Fehl am Platz ist. Für mich hatten die neuen Charaktere genügend Tiefe und die alten ja sowieso durch den ersten Teil. 
Die Handlungsorte waren sehr gut gewählt und sie waren für mich ausreichend beschrieben, so konnte auch die Fantasie noch etwas arbeiten.
Der Schreibstil con H.C. Scherf ist einfach toll, er sit sehr leicht und auch schnell zu lesen und es macht richtig Spaß in das Buch abzutauchen. Das Buch möchte man eigentlich gar nicht aus der Hand legen, da man wissen möchte wie es weitergeht. Leider ist das Buch dann auch schnell zu Ende, ich könnte immer noch länger lesen, was aber bedeuten würde das es wohl dann sehr lang sein müsste. Mir macht es echt Spaß die Bücher dieses Autors zu lesen.
Alles in allem kann ich diesen Thriller allen ans Herz legen die bereits den ersten Teil kennen. Ich hoffe auf noch viele weitere Bücher dieser Serie.


»Da unten ist die Hölle«
Die Taucher der Essener Wasserschutzpolizei müssen weit über ihre psychischen Grenzen hinausgehen, als sie das Depot eines Killers in der Tiefe räumen. Welcher Wahnsinnige versteckt die Toten im Essener Baldeneysee?
Wieder einmal stehen Rechtsmedizinerin Karin Hollmann und ihr Freund, Oberkommissar Sven Spelzer vor Mädchenleichen, die ihnen viele Rätsel aufgeben.
Wie weit geht ein skrupelloser Gangsterboss, um den gewaltsamen Tod seines Bruders zu rächen?
Zwei scheinbar unabhängige Fälle bringen die Ermittler selbst in Lebensgefahr. Ein friedliches Naherholungsgebiet entpuppt sich als Spielwiese für einen irren Mörder.
Meine Meinung:
Mit "Mordtiefe" geht die Reihe um das Ermittlerteam Spelzer & Hollmann bereits in die dritte Runde. Um alle Zusammenhänge und Anspielungen in diesem Buch zu verstehen, empfehle ich die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Und wieder ist es H. C. Scherf gelungen, dass man bereits ab der ersten Seite das Gefühl hat, man hätte den Vorgängerband eben erst aus der Hand gelegt. Sofort ist man wieder in der Geschichte gefangen und inhaliert die Seiten nur so. Der Schreibstil ist gewohnt perfekt und auch die Spannung wird von der ersten bis zur letzten Seite immer weiter gesteigert.
Zu Beginn werden zwei Handlungsstränge aufgebaut die nach und nach miteinander verwoben werden. Auch die Beziehung zwischen Sven und Karin entwickelt sicher weiter. Womit ich am Anfang der Reihe auch nicht gerechnet hätte ist, dass Pehling sich immer mehr zu einem wichtigen Bestandteil der Serie wird. Dabei entwickelt er sich sehr stark weiter. Als Leser erhält man von ihm ein völlig anderes Bild, auch wenn man sich innerlich etwas dagegen streubt.
Und wieder ist das Ende viel zu schnell da und man möchte am liebsten weiter lesen. Da bleibt nur die Hoffnung auf die Fortsetzung!
Fazit:
Auch dieser Thriller ist wieder sehr fesselnd und ich kann das Buch wirklich nur weiter empfehlen. Aber vorsicht: H. C. Scherf macht süchtig!


Würde gerne 50 Sterne vergeben!!

WOW ! Super-Buch ! Ich konnte den Kindle nicht aus der Hand legen. Sehr spannend und flüssig geschrieben – wie alle Bücher aus dieser Serie. Ich musste zwischenzeitlich sogar auf meinem Kindle auf das letzte Kapitel wechseln, nur um zu wissen, wie es ausgeht (möchte hier nichts verraten) und dann erst in Ruhe alles nachlesen. Nie hätte ich gedacht, dass mich die Hauptpersonen – allem voran Elmar – so in den Bann ziehen und mir so ans Herz wachsen (auch hier vor allem Elmar).
Für alle Neuleser: beginnt wirklich mit Band 1 (Kalendermord) und arbeitet euch Band für Band weiter. Alle Bände sind so toll geschrieben, dass man sie am liebsten in einem Stück durchlesen möchte. Und mit jedem Band wird auch Elmar mehr und mehr .... nein, nein, lest selber :-)

SPOILER-ALERT: Bitte, lieber H.C. Scherf, lassen Sie Elmar weiterhin glücklich sein. Ich trau mich gar nicht den nächsten Band (sollte es einen geben) zu lesen, weil ich viel zu viel Angst habe, dass ihm etwas passiert. Sie haben es geschafft, für einen Serienmörder Mitgefühl und Verständnis zu wecken; das ist bei mir bis dato noch nicht vorgekommen.


Wenn einer Hauptkommissar Sven Spelzer vor Jahren erzählt hätte, dass er und die Gerichtsmedizinerin Karin Hollmann ihren Urlaub bei einem Serienkiller in Italien verbringen würden, hätte er ihn sicherlich für verrückt erklärt. Beide verbindet mit Elmar Pehling ein sehr besonderes Vertrauensverhältnis, das unbedingt geheim gehalten werden muss. Ungewollt geraten sie bei ihrem Aufenthalt zwischen die Fronten eines Mafiakrieges, von dem auch Pehlings Familie bedroht wird. Schlecht für die Gruppierungen, da er alles dafür tun wird, um seine Lieben zu beschützen. Sven und Karin stehen vor einer schweren Entscheidung, helfen sie Elmar und werfen alle moralischen Bedenken und ihren Kodex über Bord?
„Blut fordert Blut“ ist wieder so ein genialer Thriller aus der Feder von H.C. Scherf, den ich wie unter Zwang an einem Tag lesen musste. Auch der 5. Teil der Reihe um die Ermittler Hollmann und Spelzer war purer, aufregender, schockierender und kopfkinomäßiger Lesegenuss! Die spannende Erzählweise hat mich vollkommen in die Geschichte eintauchen lassen und einem nochmal wieder vor Augen geführt, wie erschreckend die kriminellen Vereinigungen weltweit agieren und ihre Handlungen einen frösteln lassen. In diesem Buch führt Lea Mantonelli nach dem Tod ihres Vaters die Geschäfte des Don weiter und ihre Bösartigkeit und Kaltblütigkeit, sowie ihre unfassbaren Intrigen, machen einen sprachlos. Frauen können oft grausamer sein als Männer und das bekommt auch ihr Kontrahent um die Gebietsansprüche zu spüren. Sie lässt ihr Personal wie Marionetten um sich herum tanzen und hält ihre Fäden straff in den Händen. Wahnsinn, wie sie sich und andere zur Weißglut bringen kann. Diese Frau polarisiert einen dermaßen und man wünscht sich nur noch, dass Pehling noch einmal seine andere, böse Seite von sich zeigt und ihr durch seine fantasievolle Kunst den Garaus macht. Eine unglaubliche Spannung kommt schließlich auf, als ein Attentat auf seine Familie verübt wird. Ahnungsvoll und mit ganz viel Herzklopfen wartet man auf seine grausame Rache und darauf, ob Sven und Karin ihm dabei helfen werden. Mein Gott, habe ich ein Lesetempo entwickelt. Eigentlich will man ja nur, dass er sein glückliches Leben im Kreise seiner Familie weiterleben darf. Zum ersten Mal hat er durch sie das Gefühl der Liebe erfahren und einen innerlichen Wandel vollzogen. Sollte all das jetzt zerstört werden? H.C. Scherf lässt ihn aus dem Dunklen agieren und keiner weiß, woher diese Gefahr kommt. Manchen setzt er Hörner auf und man musste über seine Vorgehensweise schmunzeln und ein anderes Mal war man geschockt darüber, dass er sein grausames Handwerk noch nicht verlernt hat. Nur wer geht hier als Gewinner aus dieser Angelegenheit heraus? Mit der Entwicklung, die dann kam, konnte man wirklich nicht rechnen. H.C. Scherf ist immer für eine Überraschung gut!
Mein Fazit:
Was für ein geniales Meisterwerk! „Blut fordert Blut“ war ein megaspannendes Leseerlebnis, dass alles hatte, was einen guten Thriller ausmacht. Raffinesse, außerordentliche Spannung, ein bisschen Sarkasmus und vor allem Charaktere, die einen völlig in ihren Bann ziehen. Dieses Buch und auch die vorhergehenden Bände kann ich jedem Thrillerfan nur ans Herz legen. Mit Freude vergebe ich hierfür 5 Sterne.


Hier beginnt die Trillerreihe Liebig-Momsen

Dieses Buch erschien 2018 im Verlag Books on Demand und beinhaltet 236 Seiten.
Sarah sollen die flüsternden Worte beruhigen, ihre Höhenangst endgültig besiegen. Die Geschichte handelt von einem Psychopathen, der die Urängste der Menschen nutzt, um diese in den Tod zu treiben. Bei den Schutzbedürftigen einer Selbsthilfegruppe, die ihre Phobien bekämpfen wollen, geht sein perfider Pan auf. Peter Liebig, Hauptkommissar im Essener Morddezernat macht sich auf und man weiß nicht, ob er die Pläne des Wahnsinnigen durchkreuzen kann, denn der Täter hinterlässt keine Spuren. Doch als dann der erfahrene Beamte selbst in die Hölle des Killers absteigt, entdeckt er dessen Gheimnis. Es beginnt ein Psychoduell, das zwei völlig verschiedene Welten aufeinanderprallen lässt.
Der Autor H.C. Scherf ist für mich mittlerweile ein Garant für wahnsinnig aufregende Thriller. Er überrascht immer wieder mit neuen Geschichten und man ist sofort in der Handlung. Ich habe auch dieses Buch wieder verschlungen und freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall mit dem Ermittlerduo Liebig und Momsen. Von der ersten bis zur letzten Seite war die Geschichte fesselnd, aufregend und ich hatte einige Gänsehautmomente. Der Autor versteht es geschickt, immer wieder Fährten auszulegen, die mich als Leserin dazu bringen, dass ich denke, ich weiß, wer der Täter oder die Täterin ist. Doch am Ende kommt alles ganz anders. So muss ein guter Thriller sein. Es gibt ziemlich viele Tote. Was mich erschütterte, auf welche Art sie zu Tode kamen. Es ist wirklich schlimm, dass es Menschen gibt, die die Ängste und Schwächen anderer ausnutzen. Aber ich will hier gar nicht viel verraten. Das Tolle an den Büchern von H.C. Scherf ist, dass es hier wirklich hauptsächlich um die Taten und die Aufklärung der Fälle geht und nicht so viel Drumherum geschildert wird, also Landschaftsbeschreibungen zum Beispiel. Kurz, knackig, fesselnd, aufregend, der absolute Thrill eben. Wer diesen tollen Autoren und seine Bücher noch nicht kennt, hat echt etwas verpasst. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich irgendwie und irgendwo auf ihn aufmerksam wurde und werde selbstverständlich auch diese Geschichte wieder weiter empfehlen. Ein Muss für Thriller-Fans!


Mit diesem Thriller schickt der Autor H.C. Scherf den Essener Kommissar Peter Liebig zusammen mit seiner Praktikantin Rita Momsen in seinen zweiten Fall, der das hohe Niveau des ersten Falles mühelos hält.
Man muss den ersten Auftritt der beiden Ermittler aber nicht unbedingt kennen, um diesen Thriller lesen und verstehen zu können. Alle nötigen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Doch auch den Vorgänger zu diesem Buch kann ich nur wärmstens empfehlen.
Daniela Weigel hat sieben Jahre hinter Gitter gesessen, weil sie den Mann, der ihre Schwester über lange Zeit mißhandelt hat, getötet hat. Nach ihrer Haftentlassung schlägt ihr nicht nur von ihrer Familei kalte Ablehnung entgegen. Als ihre Schwester kurz nach einem heftigen Streit mit ihr tot aufgefunden wird, gerät sie zudem schnell ins Blickfeld der Polizei. Aber auch ein brutaler Zuhälter und ein perfider Mörder nehmen sie ins Visier. Daniela begreift, das ihr Überlebenskampf auch hier, in scheinbarer Freiheit, noch lange nicht zu Ende ist.
Für Peter Liebig, der die Ermittlungen im Mordfall aufnimmt, entwickelt sich die Suche nach dem Mörder urplötzlich zu einer persönliche Angelegenheit, die ihn mitten in ein moralisches Dilemma führt.
Mit seinem gewohnt packenden Schreibstil konnte mich der Autor wieder einmal schnell in den Bann der gut aufgebauten Geschichte ziehen. Dabei bedient er sich zum Teil einer doch ziemlich derben Ausdrucksweise, die aber perfekt zum Milieu passt, in dem die Geschichte spielt.
Mit hohem Erzähltempo treibt er das Geschehen voran und lässt es schließlich in einen krachenden Showdown münden, der für ein hartes und zugleich mehr als konsequentes Ende sorgt, das noch länger nachhallt. Peter Liebig und Rita Momsen entwickeln sich zudem immer mehr zu einem perfekt aufeinander abgestimmten Ermittlerpaar, von dem ich sehr gerne mehr lesen würde.
Wer auf spannende und temporeiche Thriller der etwas härteren Art steht, wird hier ein weiteres Mal bestens bedient.
Da der Autor meiner Meinung nach mit jedem seiner Bücher immer besser wird und das nächste Werk aus seiner Feder bereits in Mache ist, gehen mir so langsam die Superlative aus, um meine Leseeindrücke zu beschreiben. Es gibt aber mit Sicherheit Probleme, die weniger angenehm sind.


»Das Feuer reinigt und lässt nur Asche zurück – Doch das abgrundtief Böse hat es auch für sich entdeckt«
Während die tapferen Einsatzkräfte der Feuerwache ihr Leben aufs Spiel setzen, um Menschen vor dem Tod zu bewahren, lebt ein Psychopath seine kranken Leidenschaften aus, folgt dem Trieb, unvorstellbar grausam töten zu müssen. Immer mehr verdichtet sich der Verdacht, dass dieser Wahnsinnige nicht nur medizinische Grundkenntnisse besitzen muss. Nein – es könnte ein Feuerteufel sein, der sogar aus dem engeren Umfeld der Feuerwehr kommt. Jeder ist plötzlich verdächtig. Ein Psychokampf beginnt und gefährdet Freundschaften. Das Ermittlerduo Liebig und Momsen steht vor dem bisher rätselhaftesten Fall, der sie selbst in tödliche Gefahr bringt.

Meine Meinung:
Bei "Die Schuld bleibt" handelt es sich bereits um den dritten Teil der Reihe um die beiden Ermittler Liebig und Momsen. Die Fälle können durchaus unabhängig voneinander gelesen werden, allerdings kann man die Entwicklung der Ermittler besser genießen, wenn man die Reihenfolge einhält. Auch dieses Mal war ich direkt wieder ab der ersten Seite gefesselt. Wobei es auch diesmal von Beginn an sehr heftig zur Sache geht. Rita Momsen hat die Polizeischule beendet und ist jetzt Liebigs Partnerin und nicht mehr nur Praktikantin. Es macht Spaß mitzuerleben, wie die beiden nun als Partner zueinander finden müssen. Die beiden sind doch sehr unterschiedlich und müssen sich nun aufeinander einstellen. Außerdem erde ich das Gefühl nicht los, dass die beiden doch mehr für einander empfinden, sich das aber nicht mal selbst eingestehen wollen.
Die Spannung ist von Anfang bis Ende sehr hoch angesiedelt und es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf, ganz im Gegenteil wird man so in die Geschichte hinein gezogen, dass man die Welt um sich rum komplett ausschaltet und gar nicht mitbekommt, wie die Zeit vergeht. Dazu trägt natürlich der - zumindest für mich - einzigartige Schreibstil von H. C. Scherf bei. Auch sein Netz aus Handlungsfäden und falschen Fährten ist einfach einmalig, so dass ich wirklich erst auf den letzten Seiten erfahren habe, wer hinter den grausamen Taten steckte. Und wenn ich wirklich viele Verdächtige hatte, dieser stand zu keiner Zeit auf meiner Liste.
Sehr gut gefallen hat mir auch der Einblick in das Leben der Feuerwehrmänner. Man hat den Eindruck als würde dieses Thema Scherf - zu recht - besonders am Herzen liegen. Sehr gut recherchiert und detalliert und bildhaft umgesetzt. Wirklich beeindruckend, wie es dem Autor gelingt über die vielen Bücher hinweg das sehr hohe Niveau zu halten und mich als Leser nicht einmal zu enttäuschen!
Fazit:
Eine weiterer Thriller aus der Feder von H. C. Scherf, der mich einfach nur begeistern und fesseln konnte. Spannend und grausam bis zur letzten Seite.


Liebig und sein Team werden zu einem Tatort gerufen. Rache steht in blutroter Schrift an der Wand.
Eine unschuldige Frau wurde schwerst misshandelt und getötet. Nachdem es eine weitere Leiche gibt, wird dem Ermittlerteam schnell klar, dass sich der Täter auf einem Rachefeldzug befindet. Erste Hinweise führen zu einem Fall in Bochum, der Parallelen anzeigt. Liebig und Momsen kommen dem Täter immer näher und merken nicht, dass sie womöglich selbst in Gefahr sind.
Wird es ihnen gelingen weitere Taten zu verhindern?
Dies ist der vierte Teil um das Ermittlerteam Liebig-Momsen. Das Ganze beginnt schon sehr spannend und diese Spannung zieht sich durch das ganze Buch. Man ahnt am Anfang noch nicht, warum der Täter sich auf einem Rachefeldzug befindet. H.C. Scherf steigert sich mit jedem Buch, die Morde werden perfider. Er zeigt wozu Menschen fähig sein können. Man kann sich das nicht vorstellen, dass es so was gibt. Leider kann das aber durchaus real sein.
Um das ganze anschaulich beschreiben zu können, verbrachte der Autor eine Nacht auf dem Friedhof.
Diese Recherche merkt man dem Buch an. Die Charaktere sind wieder ausgezeichnet dargestellt.
Liebig und Momsen sind authentisch und glaubwürdig. Auch die Nebencharaktere sind glaubhaft und gut durchdacht.
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und man kann kaum das Buch aus der Hand legen.
Von mir mir gibt es eine klare Leseempfehlung.


"Nichts ist vergessen - Die Zeit der Vergeltung ist gekommen"
Alle Frauen besitzen das gleiche Äußere. Doch ist das nicht das einzig Gemeinsame, sie sterben alle einen grausamen Tod. Ohne auch nur die geringste Spur zu hinterlassen, foltert der Serienmörder seine Opfer bestialisch. Doch als einem Opfer die Flucht aus dem schrecklichen Kerker gelingt, hat er wohl den ersten Fehler gemacht. Jedoch erleben die Ermittler Rita Momsen und Peter Liebig eine tiefe Enttäuschung, als sie auf die Hilfe des Opfers und erste Spuren setzen. Der geheimnisvolle Mörder bleibt nun nicht weiter nur ein Phantom, sondern wird selbst für sie zur tödlichen Bedrohung.
Dies ist der fünfte Teil mit dem Ermittlerduo Momsen und Liebig. Bisher bin ich ja vom Autoren H.C. Scherf immer ganz tolle, aufregende Geschichten gewöhnt und so war mir eigentlich klar, dass ich auch dieses Mal keinesfalls enttäuscht werde. Seine Cover haben Wiedererkennungswert, und hier zeigt das Cover eine einsame Hütte und eine gefesselte Frau. Ich habe dieses Buch an einem Tag komplett durchgesuchtet, da mich die Handlung von der ersten Seite an so in ihren Bann gezogen hat, dass es mir nicht möglich war, dieses Buch aus den Händen zu legen. Was für ein irrer und wahnsinniger Typ! H.C. Scherf zeigt hier tiefste menschliche Abgründe auf. Was habe ich mit den Opfern mitgelitten! Da kann man wirklich kein Mitleid mit dem Täter haben, auch wenn einige Gründe seines Verhaltens für mich schon irgendwie nachvollziehbar aber nicht entschuldbar sind! Teilweise stockte mir wirklich der Atem. nachdem ich gelesen habe, wie rabiat der perfide Täter mit seinen Opfern umging. Mir standen teilweise die Haare zu Berge und ein Schauer lief mir den Rücken herunter. Das Ende ließ mich sprach- und fassungslos zurück. Zugegeben, ich bin von diesem Autoren einiges gewöhnt, doch der Schrecken in seinen Thrillern kennt keine Grenzen. Das ist jedenfalls wieder ein Thriller vom Feinsten. Und auch, wenn mich H.C. Scherf bisher mit all seinen Thrillern komplett überzeugt hat, war ich am Ende dann doch irgendwie fix und fertig. Irgendwie versuche ich immer mitzuermitteln und doch kommt am Ende dann irgenwie immer alles ganz anders! Ein toller aufregender, fesselnder und packender Thriller, der wahrlich nichts für schwache Nerven ist! Einfach nur wow, mehr gibt es nicht mehr zu sagen, aber lest selbst! Ich kann allen Thriller-Fans die Bücher von dem Autoren H.C. Scherf nur wärmstens empfehlen, auch wenn euch dabei heiß und kalt wird! Die Spannung ist kaum auszuhalten!


Hier beginnt die Trillerreihe Gordon Rabe

Mit diesem Thriller schickt der Autor H.C. Scherf ein neues Ermittlerteam ins Rennen, das mich bei ihrem ersten Fall gleich auf ganzer Linie überzeugen konnte und auch reichlich Potential für weitere Auftritte andeutet. Geleitet wird das neue Team von Hauptkommissar Gordon Rabe, der gerade doch ziemlich angeschlagen ist. Seine Ehe mit Denise ist in die Brüche gegangen und im Trennungsstreit zeigen sich beide nicht unbedingt von ihrer besten Seite, worunter besonders der von Autismus betroffene Sohn Jonas zu leiden hat. Als dann auch noch ein äußerst brutaler Mörder auf der Bildfläche erscheint, der mit seinen Opfern ein perfides Spiel treibt, indem er ihnen geschickt den Stachel der Eifersucht auf den Ehepartner einpflanzt, ist Gordon froh, das er sich auf seine Mitarbeiter Leonie Felten und Kai Wiesner verlassen kann. Gemeinsam nehmen die Ermittler den Kampf gegen diesen skrupellosen Gegner auf.Dies ist inzwischen die dritte Thrillerserie, die ich von H. C. Scherf lese, und wie bei den Vorgängern überzeugt auch dieses Buch wieder durch eine nahezu perfekt aufgebaute Geschichte, einen packenden Schreibstil und gut charakterisierte Chraraktere, die zudem ziemlich vielschichtig angelegt sind. Bei Gordon Rabe habe ich diesmal etwas länger gebraucht, bis er mir ans Herz gewachsen ist, zum Ende des Buches konnte er mich aber doch noch auf seine Seite ziehen. Seinem Team ist das schon wesentlich früher gelungen. Das auch diese Serie wieder im Ruhrgebiet angesiedelt ist, blitzt zwar an einigen Stellen durch, im Zentrum stehen hier aber eindeutig die Geschichte und die Figuren, der Lokalkolorit wird eher dosiert eingesetzt. Liebhaber von spannenden und abgründigen Thrillern werden hier erneut bestens bedient und unterhalten, auf den nächsten Auftritt des Teams bin ich nun schon sehr gespannt.


Was für ein schrecklicher Tatort Gordon Raabe und sein Team erwartet.
Kaum vorstellbar, dass jemand so gewalttätig vorgeht.
Der Mörder hat sich hier ausgetobt.
Weitere schwer misshandelte Menschen werden aufgefunden.
Schon bald steht fest, dass ein Pärchen hinter diesem grausamen Morden steckt.
Aber nicht nur damit wird Gordon Rabe konfrontiert. Ein alter Fall lässt ihn an seine Grenzen gehen.
Wer steckt hinter den Morden und was ist der Anlass? Wird er den alten Fall lösen können, ohne selbst in Gefahr zu kommen?

Mit einem Cliffhanger endete der 1. Teil.
Dieser knüpft direkt daran an.
Man kann sie zwar unabhängig voneinander lesen, aber es wäre besser die Vorgeschichte zu kennen.
Gordons autistische Kind wird sehr gut dargestellt und hat meine große Sympathie.
Diesmal hat Rabe es nicht nur mit brutalen Morden zu tun, auch ein alter Fall lässt
Raabe und sein Team an seine Grenzen stoßen. Endlich gibt es eine Spur und diese führt zu einem Pärchen. In Rückblenden wird die Geschichte der Täterin erzählt. Dadurch bekommt man sehr gute Einblicke.
Bei diesem zweiten Teil hat sich der Autor selbst übertroffen. Von der ersten Seite bis zur letzten zieht sich die Spannung kontinuierlich durch.
Er versteht es diese zu halten. Dieses mal geht es ziemlich grausam und brutal zu. Es wird gezeigt, wozu Menschen fähig sein können und lässt uns in die tiefste Abgründe blicken. Hier wird die Lust am Töten dargestellt, aber auch Gordons Ängste.
So muss ein Thriller sein. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.